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Anabell Cosima Platallas Ordination





Haiger-Langenaubach


Neue Pfarrerin kommt angeflogen


„Cleared to land“: In Haiger-Langenaubach ist die Pfarrerin im Landeanflug. Am Sonntag, 28. Januar 2024 wurde Anabel Cosima Platalla im Gottesdienst um 14 Uhr von Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer ordinert. Ursprünglich wollte sie Fluglotsin oder Pilotin werden...




Für Anabel Cosima Platalla hieß es „fertig machen zur Landung“, denn am Sonntag (28. Januar 2024) wurde die 30jährige Theologin im Gottesdienst um 14 Uhr von Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer ordiniert und als neue Pfarrerin für Langenaubach und Flammersbach eingeführt.


Ursprünglich wollte die Pfarrerin Fluglotsin oder Pilotin werden. Gebürtig kommt die neue Gemeindepfarrerin aus dem mittelhessischen Hungen. Sie hat Evangelische Theologie in Marburg studiert. "Ursprünglich wollte ich gerne in die Luftfahrt und nach dem Abitur eine Ausbildung zur Fluglotsin oder Pilotin beginnen.


Doch haben mich die Fragen rund um Glauben und Religion so fasziniert, dass ich mich schließlich doch für das Theologiestudium entschieden habe – ganz genau so wie ich mir das als Jugendliche im Konfirmanden-Alter schon einmal vorgestellt hatte". Aber sie sei dem Himmel treu geblieben, nur jetzt als Pfarrerin.


Anabel Cosima Platalla freut sich sehr, dass sie im Evangelischen Dekanat an der Dill tätig sein kann: "Schon während meines Vikariates in Herborn habe ich die Dill-Region und die Menschen des Dillkreises kennen und lieben gelernt. Für mich war sehr schnell klar, dass ich hier gerne für meine erste Pfarrstelle bleiben möchte".


Vor dem Dienstantritt in Langenaubach war Platalla mit einer kurzen Zwischenlandung am Frankfurter Flughafen bei der Flughafenseelsorge tätig. "Dort habe ich mein halbjähriges Spezialpraktikum absolviert. Es hat mir die Möglichkeit eröffnet, über die Gemeindearbeit am Ort hinaus, in andere kirchliche Arbeitsbereiche hineinzuschauen", erzählt sie. "Nicht zuletzt habe ich hier erfahren, wie viele Menschen – am Boden und in der Luft – es braucht, damit so ein Flugzeug abhebt, fliegt und sicher wieder landet.


Ein Bibelvers, der ihr viel bedeutet ist ein Vers aus Psalm 139: „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen“ (Ps 139, 9-10). Das Psalmwort, das sie wohl schon unzählige Male gesprochen habe, sei ihr zum Reisebegleiter – auch für ihre neue Tätigkeit in Langenaubach und in Flammersbach geworden.


 Sie sieht sich als Reisebegleiterin, die mit den Gemeindegliedern Kirche vor Ort gestalten will. Es braucht Menschen, die Spaß daran haben, sich einzumischen und mitzudenken, die sich Gedanken machen und auch solche, die sich mit der nötigen Reiseausstattung und den bürokratischen Abläufen vor dem Abflug beschäftigen. Und es braucht das Vertrauen, dass da einer ist, der auftreibt und antreibt und für günstigen Wind sorgt – Gottes guter Geist“, schreibt sie im Gemeindebrief.


Dort heißt es weiter: „Ich freue mich auf unsere gemeinsame Reise, darauf zusammen mit Ihnen unterwegs zu sein. Mit Ihnen abzuheben und darauf zu vertrauen, dass wir getragen sind. „Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer so würde auch dort deine Hand uns halten“. Diese Zusage Gottes begleitet sie und die Gemeinde auf dieser Reise: bei bestem Ausblick und auch dann, wenn auf Sicht geflogen wird". Sie freut sich auf die vielen Begegnungen in der Gemeinde. Inzwischen hat Anabel Cosima Platalla das Pfarrhaus bezogen. Im April kommt dann auch noch ihr Lebenspartner dazu.


 


Foto: Anabel Cosima Platalla (Foto: Becker-von Wolff)



Quelle ev. Dekanat an der Dill.

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