24. Dezember

Heute ist es soweit: der Tag auf den wir gewartet haben: Heilig Abend. Gott kommt zur Welt. Wir verkünden ihn mit Posaunen und Trompeten ( Danke an Burkhard Schnurr) und empfangen ihn mit Gebeten.

Leider finden in diesem Jahr keine Weihnachtsgottesdienste in unserer Gemeinde statt, umso lauter muss die frohe Botschaft auf anderen Wegen klingen. Musikalisch, im eigenen Bibellesen und auch digital. Unten finden Sie auch die Weihnachtspredigt von Pfarrer Sell als 24. Kalendertürchen, sowie unter Gottesdienste auch ein digitales Krippenspiel.

Und wir rufen Ihnen zu: "Frohe Weihnachten! Und fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren!"

Weihnachtsgebet

Du kleiner Mensch, du großer Gott.

Du Ewige bist sterblich jetzt.

Du Himmlischer bist abgestiegen.

Vom Himmel hoch zu uns herab.

Du Göttliche bist eingezogen.

Inunsere Welt. In unser Herz.

So sind wir hier. Und freuen uns.

 

Du kleiner Mensch, du großer Gott.

Jetzt wohnst du hier. Wo’s düster ist.

Und kalt. Und traurig. Elend. Bloß.

Du bist uns nah. Du Trost der Welt.

 

Du kleiner Mensch, du Ewige.

Jetzt wohnst du hier. Wo’s freundlich ist.

Und hell. Und warm.

Wo Kinder lachen, Augen sanft die andern sehen.

Du bist uns nah. Du Licht der Welt.

 

Du kleiner Mensch, du großer Gott, du Ewige.

Sei uns willkommen. Sei uns Gast.

In Düsternis. In Freundlichkeit. Mittendrin.

An jedem Tag.Und ganz besonders heute.

Vom Himmel hoch
Maries Boy
Joy to the world
Kommet ihr Hirten
Tochter Zion
O du fröhliche

Lutherbibel 2017 - Lukas 2

1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. 8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. 15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

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